Förderprojekt: „Transcranielle Magnetstimulation“

 

TMS-Gerät

Für die Neuropädiatrie und das Sozialpädiatrische Zentrum am Olgahospital wird zur Verbesserung und Therapie ein Gerät zur transcraniellen Magnetstimulation benötigt. Mit der transcraniellen Magnetstimulation werden Störungen der motorischen Nerven bei einer Muskelschwäche oder einer Bewegungsstörung untersucht. Die Untersuchung ist wichtig, um die Ursache von Lähmungen und Bewegungsstörungen herauszubekommen. Dabei werden die motorischen Nervenbahnen durch eine elektromagnetische Spule am Kopf aktiviert. Die Weiterleitung des Impulses in den motorischen Nervenbahnen wird über den Muskeln im Bereich des Gesichtes, der Arme und Beine gemessen. Das Messergebnis gibt Auskunft über die Funktion der motorischen Nerven vom Kopf bis zum Muskel. Durch eine neue Stimulationstechnik (repetitive Stimulation) konnte die transcranielle Magnetstimulation in den letzten Jahren auch bei Migräne, Spannungskopfschmerzen, ADHS und Tinnitus therapeutisch eingesetzt werden. Dabei werden bestimmte Funktionszentren im Gehirn durch wiederholte (repetitive) Reize aktiviert oder gehemmt. Die Möglichkeiten dieser Therapie sind bislang noch nicht ausgeschöpft.

Die Kosten für ein Gerät zur Diagnostik und Therapie belaufen sich auf ca. € 35.000.-. Dieser Betrag soll durch Spenden aufgebracht werden.