Wer wir sind und was wir tun

Neurologische Erkrankungen bei Kindern sind weit verbreitet. Man versteht darunter Krankheitsbilder wie zum Beispiel Zerebralparese, Spina bifida, Hydrozephalus, Stoffwechselleiden, Epilepsien, Multiple Sklerose oder Verzögerungen der körperlichen und geistigen Entwicklung. Die betroffenen Kinder, ihre Eltern und Familien haben es in unserer Gesellschaft nach wie vor schwer. Neurologische Krankheiten zählen auch heute noch zu jenen, über die man nicht offen spricht. Viele Eltern fühlen sich deshalb mit der Krankheit ihres Kindes und den damit verbundenen Problemen alleingelassen.

Um hier zu helfen, haben wir 1996 den gemeinnützigen „Förderverein zu Unterstützung neurologisch erkrankter Kinder Stuttgart“ F.U.N.K. e.V. gegründet.

Wir wollen vor allem die vom Olgahospital betreuten neurologisch erkrankten Kinder unterstützen, aber darüber hinaus auch Patienten, die anderweitig medizinisch betreut werden.

Das Echo auf diese Initiative war sehr groß. Der Förderverein hat inzwischen über 430 Mitglieder, überwiegend betroffene Eltern.

Unsere Arbeit hat zwei Schwerpunkte. Zum einen bieten wir den Betroffenen Informationen und organisieren den Erfahrungsaustausch untereinander sowie mit Fachleuten. Zum anderen kümmern wir uns um Eltern und Kinder während ihres Klinikaufenthalts.
Unter anderem bemühen wir uns, mit Spendenaktionen und Förderprojekten die Situation auf der neurologischen Kinderstation in Zusammenarbeit mit dem Klinikpersonal und der Krankenhausverwaltung immer weiter zu verbessern.

In Stuttgart haben wir u.a. bisher folgendes verwirklichen können:
Elterngesprächskreise zu den Krankheitsbildern Epilepsie, Entwicklungsverzögerungen, Hydrozephalus/Spina bifida, West-Syndrom (BNS-Krämpfe), einen Miniclub, einen Maxiclub und Kraniopharyngeom mit Hypophyseinsuffizienz.
Wöchentlicher Elterntreff auf der neurologischen Kinderstation im „Olgäle“
Vortragsreihe mit drei Vorträgen pro Jahr.
Vereinsfest im „Olgäle“, jährlich im Februar oder März
Förderprojekte für die neurologische Kinderstation und das Sozialpädiatrische Zentrum am „Olgäle“